Hilfsprogramm

** Ein aktueller Hinweis zu einem Hilfsprogramm im Rahmen der Corona-Pandemie **

Im Rahmen des Ende März auf Landesebene verabschiedeten Nachtragshaushalts wurden bereits Mittel zur Unterstützung von Vereinen vorgesehen, die durch die Corona-Pandemie und damit ausfallende Veranstaltungen in ihrer Existenz bedroht sind. Die Hessische Landesregierung hat nun die Grundzüge des Programms vorgestellt. Alle gemeinnützigen Vereine, die durch die Pandemie in ihrer finanziellen Existenz bedroht sind, können jeweils bis zu 10.000 Euro beantragen. Ganz gleich ob Sport, Kultur, Natur, der Sozialbereich oder die Nachbarschaftshilfe, die rund 41.000 hessischen Vereine sollen ihre wichtige Arbeit vor Ort auch über die aktuelle Krise hinaus fortführen können.
Die Richtlinien für das Programm werden aktuell im Finanzministerium final ausgearbeitet und in Kürze veröffentlicht. Die Soforthilfe ist dann ab dem 1. Mai 2020 beim jeweils zuständigen Ministerium zu beantragen, der Antrag ist unter www.corona.hessen.de abrufbar.
Gemeinnützige Sportvereine stellen den Antrag beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport unter corona-vereinshilfe@sport.hessen.de

Weitere Veranstaltungen abgesagt

Ergebnisprotokoll der Videokonferenz vom 09.04.2020 – HTV Vorstand und Gauvorsitzende

Die folgenden Beschlüsse und Informationen gelten landesweit für alle hessischen Turngaue und den HTV.

  • Vereinsaktivitäten – Schulen

Wir orientieren uns an den Schulschließungen.
Sobald die Schule wieder beginnt, können auch die Vereine mit den gleichen Konditionen, die für die Schulen gelten (z.B. begrenzte Teilnehmerzahl u.a.) ebenso handeln.
Sind die Vereine auf Hallen des Kreises angewiesen, können sie erst wieder beginnen, wenn die Hallen freigegeben sind.

Daher wird dies wohl eine kurzfristige Entscheidung werden.

  • Wettkämpfe, Veranstaltungen und Bildungsmaßnahmen

Für die Turngaue gelten die gleichen Beschlüsse, die der HTV vorgibt.

Alle Wettkämpfe und Veranstaltungen werden bis zu den Sommerferien abgesagt.
Darunter fallen auch die Kinderturnfeste, Gau Wandertage u.ä.

Alle Bildungsmaßnahmen sind zunächst bis Ende Mai abzusagen.

Ende April wird das weitere Vorgehen besprochen werden.
Der HTV arbeitet derzeit an E-Learning-Maßnahmen, vor allem für schon gestartete Aus- und Fortbildungsveranstaltungen.

Über die Durchführung von Veranstaltungen in den Sommerferien, z.B. Camps und Freizeiten, wird bis spätestens Mitte Mai entschieden.

  • Wettkämpfe und Veranstaltungen nach den Sommerferien

Die Entscheidung darüber wird vor den Sommerferien fallen.

Ob der Turn- und Sportkongress Ende November stattfinden kann, wird nach den Sommerferien entschieden.

Über den Landesturntag Ende November muss bis zu den Sommerferien entschieden werden.
Wegen verschiedenen einzuhaltenden Fristen, müssten die noch ausstehenden Gauturntage in den ersten 3 Wochen im September stattfinden, um die Landesdeligierten zu wählen und an den HTV zu melden.

Sollte der Landesturntag in das nächste Jahr verschoben werden, ist kein Gauturntag zwingend, alle Amtsträger bleiben bis zum nächsten Gauturntag im Amt.

  • Deutsches Turnfest in Leipzig 2021

Man geht davon aus, dass das Deutsche Turnfest einschließlich seiner Qualifikationswettkämpfe wie geplant durchgeführt werden kann.

10.04.2020 G. Druck-Wagner

Links:

Deutscher Turner-Bund

Hessischer Turnverband

Thea Klämt und Sophie Michel beim internationalen Pre-Olympic-Youth Cup erfolgreich

Erstmals in ihrer Turnkarriere stellten sich Thea Klämt (AK 14) und Sophie Michel (AK 13) aus dem Leistungszentrum Limburg/TV Elz als einzige hessische Teilnehmerinnen in ihren Altersklassen beim Pre-Olympic-Youth-Cup in Essen einer internationalen Konkurrenz u.a. mit Turnerinnen aus den Niederlanden und Belgien.

Thea Klämt und Sophie Michel

Neben der Tatsache, in einem solchen Teilnehmerfeld Wettkampferfahrung zu sammeln, war es Theas erklärtes Ziel in der Altersklasse 14, die Qualifikationsnorm von 41,00 P. für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu erturnen, die ihr aufgrund einer völlig verpatzten Balkenübung beim Qualifikationswettkampf auf Landesebene verwehrt worden war. Und das gelang ihr eindrucksvoll. Am Boden, wo sie erstmals die Doppelschraube rückwärts zeigte, überzeugte sie mit einer eleganten und sauberen Übung (10,20 P.). Mit 12,20 P. am Sprung für ihren hohen und sicher gestandenen Tsukahara erzielte sie nicht nur das bislang höchste Sprungergebnis ihrer Karriere, sondern auch die dritthöchste Wertung aller Teilnehmerinnen. Motiviert und hochkonzentriert ging es zum dritten Gerät, dem Stufenbarren. Mit sicheren Handständen, Felgen und Stalderumschwüngen sicherte die 14-jährige sich mit 10,15 P. ebenfalls ihre bislang höchste Wertung in einem Kürwettkampf. Nun galt es am letzten Gerät, dem Schwebebalken die Nerven zu behalten und ihr Missgeschick vom vergangenen Wettkampf wettzumachen. Zwar musste Thea beim Aufgang, Salto vorwärts auf den Schwebebalken, einen Absteiger in Kauf nehmen, doch turnte sie unbeirrt ihre Übung fehlerfrei zu Ende. Als auf der elektronischen Anzeigetafel die Wertung von 9,40 P. aufleuchtete, war die Erleichterung und Freude riesengroß. Mit 41,95 P. – ihrem bislang besten Vierkampfergebnis im Kürbereich – hatte Thea die „Qualinorm“ geknackt und durfte sich über einen hervorragenden 7. Rang im Gesamtklassement freuen. Im internationalen Teilnehmerfeld war sie damit viertbeste deutsche Turnerin ihrer Altersklasse.

Als einzige hessische Turnerin die Qualifikaton für die Deutschen Jugendmeisterschaften bereits „in trockenen Tüchern“, konnte Sophie Michel in der Altersklasse 13 frei „Aufturnen“, hatte jedoch an ihrem Startgerät Balken beeindruckt von der Wettkampfatmosphäre mit Nervosität zu kämpfen. Die noch 12-jährige stand sowohl den Salto rückwärts als auch das freie Rad, musste jedoch beim einem gymnastischen Sprung einen Absteiger in Kauf nehmen und hatte mit kleineren Unsicherheiten zu kämpfen. Während Sophie eine schöne Bodenübung, u.a. mit 1 ½ Schraube rückwärts gelang, konnte sie den Tsukahara am Sprung leider nicht stehen. Ganz anders am Stufenbarren, wo Sophie eine nahezu perfekte Übung zeigte, die ihr mit starken 9.55 P. das siebtbeste Ergebnis aller Teilnehmerinnen einbrachte. Am Ende erturnte sich Sophie einen tollen 13. Rang in einem starken Teilnehmerfeld.

Landesliga 1: Gelungener Saisonstart!

Am Sonntag fand in Großostheim der erste Wettkampf der Landesliga 1 statt. Für den TV Eschhofen gingen Maren Bartsch, Clara Klose und Hannah Kurz in Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre gemeinsam mit Nina Müller, Jolyne Stähler und Michelle Gerner vom TV Elz an die Geräte. Besonders an den ersten beiden Geräten zeigte das Team, dass auch in diesem Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist: Höchstes Mannschaftsergebnis am Barren und zweithöchstes am Schwebebalken – besser konnte es kaum laufen! Am Boden und am Sprung erzielten die Turnerinnen etwas weniger Punkte, so dass es am Ende knapp nicht für einen Platz unter den ersten drei reichte. Dennoch: Platz 4 von 10 im ersten von drei Wettkämpfen, das macht Lust auf mehr und: In der Mannschaft steckt noch mehr!

Jolyne Stähler, Hannah Kurz, Clara Klose, Maren Bartsch, Michelle Gerner, Nina Müller

Wichtige Mitteilung

Aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr haben wir uns dazu entschieden, alle Veranstaltungen des Turngaues bis vorerst

30. April 2020

abzusagen